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Letzter Blogeintrag.

25 Aug

Hallo ihr Lieben!

Nach einem halben Jahr melde ich mich mal wieder. Ich hatte mich so gut in Lawrence eingelebt und war immer beschäftigt, dass ich es nicht geschafft habe, euch von meinen Erlebnissen zu berichten.

Nun bin ich mittlerweile wieder in Deutschland angekommen, möchte euch aber trotzdem rückblickend über meine letzten Monate in den USA berichten, die gefüllt waren von vielen positiven Ereignisssen und Begegnungen und zahlreichen Eindrücken, die ich mit nach Deutschland genommen habe.

Nach meinem 3-tägigen Disney World Trip im April genoss ich meine letzten Schultage und zum Abschied übergab ich der Schulleitung eine Dankeschön-Urkunde für die wundervolle Zeit. Tolle Freundschaften hatten sich entwickelt und ich hatte die Chance ein anderes Schulsystem kennenzulernen.

In den Ferien fuhr ich mit meiner Gastfamilie zum Grand Canyon und nach Kalifornien. Es war ein erlebnisreiche und beeindruckende Reise. Der Grand Canyon ist einfach unfassbar groß! Von dort ging es nach Kalifornien, ein paradiesischer Staat. Das Wetter ist IMMER gut und Berge, Strand & Meer liegen nah bei einander. Wir besuchten Familienmitglieder und genoßen die letzten paar Wochen zusammen.

Eine Woche vor meiner Rückreise war ich dann wieder in Kansas und musste mich wohl oder übel ans Packen begeben. In 10 Monaten hatte sich einiges angesammelt und viele liebgewonnene Dinge sollten mit mir nach Deutschland kommen. Einige Freunde hatten noch eine Überraschungsparty organisiert und Seiten für mein Fotoalbum gestaltet. Darüber freute ich mich natürlich riesig.

Meine Gastgroßeltern veranstalteten auch noch eine Abschiedsfeier für mich und es war schön, noch einmal die Chance zu haben, mich von Freunden & Familie zu verabschieden.

Am 15. Juni flog ich dann nach Washington D.C., dort traf ich die anderen Stipendiaten wieder. Es war klasse, sich nach so langer Zeit endlich wiederzusehen! Wir hatten uns viel zu erzählen und schauten uns gemeinsam Fotoalben an. Die zwei Tage in D.C. halfen mir, mich ein bisschen besser auf meine Ankunft in Deutschland und das Wiedersehen mit meiner Familie vorzubereiten.

Am 18. Juni kamen wir dann am Morgen in Frankfurt an und nach einigen Komplikationen mit dem Anschlussflug sah ich nach 10 Monaten endlich meine Familie wieder! Es war wunderschön!

Ich möchte mich ganz herzlich bei dem Bundestagsabgeordneten Herrn Oliver Kaczmarek für diese einmalige Chance bedanken. Ich bin ihm sehr dankbar dafür, dass ich im Rahmen des Parlamentarischen-Patenschaftsprogrammes in die Vereinigten Staaten von Amerika reisen durfte. Das Auslandsjahr hat mich persönlich weitergebracht, aber ich glaube auch meine amerikanischen Freunde, denn ich habe ein Stück deutsche Kultur mitgebracht. Bedanken möchte ich mich auch bei der Austauschorganisation Experiment e.V. für die gute Vorbereitung und der Partnerorganisation CIEE für die aufmerksame Betreuung in den USA.

Meine Eltern möchte ich an dieser Stelle auch noch erwähnen. Sie standen mir während des Jahres immer mit Rat und Tat zur Seite und unterstützten mich auch in schwierigen Situationen. Auch meiner Gastfamilie bin ich sehr dankbar für die liebevolle Aufnahme und die Bemühungen, mir einen unvergesslichen Aufenthalt zu verschaffen.

Dies war jetzt der letzte Eintrag in meinem Auslandstagesbuch. Ich hoffe ihr hattet Spaß am Lesen!

Eure Lioba

 
 

Disneyworld, here I come!

14 Apr

Hallo ihr Lieben!

Nach dem Urlaub im Schnee ging’s ab in die Sonne. Genauer gesagt ins Disneyworld nach Florida! Diesen Trip machte ich mit noch anderen Austauschschülern. Einer Deutschen, zwei Chinesen, einer Russin, einem Brasilianer, einem Spanier und einer Thailänderin.

Wir verbrachten jeweils einen Tag im Magical Kingdom, in Epcot & in den Hollywood Studios. Die Shows, Feuerwerke und Fahrgeschäfte waren einfach atemberaubend. In Epcot sind 11 Länder nachgestellt worden, unter anderem auch Deutschland. Aber ganz ehrlich – das ist nicht Deutschland, das ist Bayern. Alle Disneyangestellten liefen in Dirndl und Lederhosen herum, es wurde Bratwurst gegessen und Bier getrunken.

Am Montagmorgen war unser Trip dann auch schon vorbei und wir fuhren zum Flughafen. Aber wer hätte das gedacht, wegen Tornadowarnungen und Gewittern konnten wir leider nicht zurückfliegen, sodass wir einen Tag länger in Florida verbringen konnten. Den haben wir natürlich als Strandtag in Clearwater genutzt. Bei 30° Celsius schwammen wir im Golf von Mexico und ich bekam einen Sonnenbrand. :) Am Dienstag ging es aber dann doch zurück und ich war echt geschafft nach nur 24 Stunden Schlaf in 5 Nächten. Jetzt in ich wieder in Lawrence und der Alltag geht wieder los…für gute 6 Wochen, dann beginnen schon die Sommerferien! :)

Eure Lioba

 

Rocky Mountains

26 Mar

Hallo ihr Lieben!

In den letzten Wochen war hier echt viel los. Lawrence ist eine Universitätsstadt, und jedes Jahr findet ein Schülerkongress statt. Amerikanische Schüler die hier Deutsch lernen, können in Kategorien wie Lyrik und Rechtschreibung Preise gewinnen. Für mich war das eine interessante Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen und so habe ich die Chance genutzt, daran teilzunehmenAls Bergwanderin verkleidet (so werden die freiwilligen Helfer genannt) war mein Auftrag: deutsch sprechen! Naja, das war aber leichter gesagt als getan, denn so langsam bin ich echt aus der Übung – das erklärt auch so manchen Rechtschreibfehler :) Hat aber wirklich Spaß gemacht und es war schön die Begeisterung und das Interesse an der deutschen Kultur zu sehen.

Wie im letzten Eintrag schon berichtet, bin ich jetzt im Track-Team und das bedeutet: Laufen, Laufen, Laufen! Wir haben jeden Tag Training und natürlich auch samstags…! Am Dienstag ist dann der erste Wettkampf der Saison.

Hatte ich euch erzählt das ich im Moment eine Woche lang Ferien habe?! Richtig, FERIEN! Ich fuhr mit der Gastfamilie von Lars (Austauschschüler) und mit Lena (Austauschschülerin) nach Colorado zum Skilaufen. Die Fahrt dauerte 10 Stunden und ich habe noch nie so viel Nichts gesehen! Highway 70 geht geradeaus und geradeaus und geradeaus. Rechts und links – Felder. Von Zeit zu Zeit Schilder mit den Aufschriften „Jesus loves you!“, oder „Abortion kills children!“. Sobald wir dann aber die Rockies erreichten, wurde die Straße kurvig, Berge, Bäume, Büffel everywhere. Am späten Nachmittag erreichten wir dann endlich unsere Unterkunft für die nächsten 4 Tage. Ein traumhaftes Hause, auf 2700m Höhe gelegen, Ausblick auf die schneebedeckten Bergspitzen. Mit Vorfreude ging’s am nächsten Tag auf die Pisten in Vail – viel Sonnenschein, wenig Skifahrer! Den Abend nutzten wir um uns ein bisschen in dem kleinen Dorf umzuschauen. An dieser Stelle sollte gesagt werden, dass Vail ein beliebter Urlaubsort vieler reicher Menschen ist, was auch die Fellgeschäfte erklärt, in denen Mäntel für $30000 hängen. Den zweiten Skitag verbrachten wir in Keystone, einem nahe gelegenem Skigebiet. Und am dritten und letzten Skitag machten wir die Pisten in Breckenridge unsicher. Dort fuhr ich dann auch von einem 3914m Hohen Berg herunter und der Ausblick war einfach genial! Am Donnerstag begaben wir uns leider schon wieder auf den Heimweg und jetzt genieße ich die letzten Ferientage noch in Lawrence! :)

Liebe Grüße,

eure Lioba

 

Bowling bis Softball

06 Mar

Hallihallo!

Jetzt melde ich mich nach längerer Zeit mal wieder. :) Hatte echt viel zu tun!

Vor einigen Monaten habe ich mal von meiner 9-jährigen Brieffreundin aus Topeka erzählt. Mitte Februar fand wieder ein Treffen statt und wir gingen bowlen. Es hat richtig Spaß gemacht und wir haben neue Techniken ausprobiert, zum Beispiel das Ganze rückwärts oder im liegen zu machen. :D

In diesem Semester belege ich den Kurs „IPS“ (InterPersonalSkills). Inhaltlich bedeutet das behinderte Mitschüler zu unterstützen. Der Kurs dient dazu, in der Community zu helfen und neue Freunde zu finden. Wir haben vor kurzem gemeinsam den Film „Genomeo & Juliet“ gesehen. Der war sooo süß und wir hatten einen tollen Abend.

Am letzten Wochenende fand das „Midterm-Seminar“ statt, das bedeutet ein Treffen mit anderen Austauschschülern, die von der gleichen Organisation hier in Lawrence und Umgebung betreut werden. Es ist üblich, dass man sich während des Aufenthalts mal trifft und Erfahrungen austauscht. Ist wirklich ganz interessant gewesen, von den Erlebnissen der anderen zu hören. Die Austauschorganisation schreibt vor, dass wi auf dem “Midterm-Seminar” ein Regierungsgebäude besuchen, wir gingen zu einer Feuerwehrstation und es war echt toll dort! Das spätere Minigolfspielen ist auf jeden Fall nicht meine Stärke….. Um mal den Flair einer anderen Highschool zu schnuppern verabredete ich mich für den Donnerstag mit einer türkischen Austauschschülern sie in ihrer Schule zu begleiten. Ich habe viele nette Leute kennengelernt und es war interessant einmal andere Kurse zu besuchen.

Diese Woche hat die Track-Saison (Leichtathletik) begonnen, aber ich habe mir überlegt, dass ich ja hier in den USA bin, um neue Dinge auszuprobieren. Also habe ich beschlossen, die Softball-Tryouts (Versuche) mitzumachen. Eine Freundin hat vorher mal ein bisschen mit mir trainiert – ich bin nämlich nicht so berühmt am Ball -… bevor die Coaches uns dann beim Spielen beobachtet haben.Ich hatte also zum ersten Mal in meinem Leben einen „Softballbat“ (Softballschläger) in meiner Hand und natürlich am nächsten Morgen sofort Muskelkater, aber das war es mir wert. Dann wurden noch „Catch“ gespielt, wo man den Ball aus einer großen Entfernung fangen musste. All das hat gut geklappt, aber beim Werfen bin ich dann an meine Grenzen gestoßen. Ich glaube, dass können alle, die mich mal bei den Bundesjugendspielen gesehen haben, gut nachvollziehen. :) Letztendlich habe ich mich aber doch dazu entschieden beim „Track“ zu bleiben, da ich den ganzen Winter über mit den Läufern trainiert habe. Das ist wohl eher mein Ding.

Ja und dann….gibt es noch weitere Planungen für die Frühlingsferien Ende März…nämlich Skilaufen in Vail, Colorado und, was natürlich nicht fehlen darf… einen Besuch in Disneyworld in Florida.

Dazu berichte ich aber später…

Eure Lioba

 

Die letzten Wochen..

06 Feb

Hallo ihr Lieben!

Sorry, dass ich soo lange nichts von mir habe hören lassen.

Nach den Weihnachtsferien habe ich einen neuen Stundenplan bekommen, mit dem ich voll zufrieden bin. So sieht er aus: AP Biology, IPS (wir arbeiten mit Schülern mit Behinderungen), Humanities (Kunst, Musik, Literatur, Geschichte), Spanisch 2, AP Politics, Analysis

Bisher hatte ich nach den Ferien erst einmal eine volle 5 Tage Unterrichtswoche. Aufgrund des heftigen Schneefalles oder Glatteis sind schon viele Schultage ausgefallen. Diese „Snowdays“ sind bei Schülern sehr beliebt (könnte ihr euch sicher gut vorstellen) und es wirklich ein wunderbares Gefühl morgens aufzuwachen und dann einen Anruf von der Schule zu bekommen, dass heute der Unterricht ausfällt. Aber diese „Snowdays“ sind schon in die Ferienzeiten miteinbezogen, sodass es keinen wirklichen Unterrichtsausfall gibt. Weil es ja in jedem Jahr hier zu einem Wetterchaos kommen kann.

Ansonsten gab es aber auch so viel zu tun. Hier eine kurze Zusammenfassung von den letzten Wochen:

Emma ist 9. Jahre alt geworden! :)

Auch zwei Freundinnen hatten Geburtstag. Hana und Hannah. Hier einige Fotos.

Wir werden niemals Bäcker werden, denn bis heute ist nicht geklärt wieviele Eier in dem Kuchen waren. Letzendlich war es aber doch eine super Torte. 4 Stöckig – könnt ihr euch das vorstellen. Moment…hier ein Foto..

Vor einigen Wochen war Halbzeit angesagt. Zu diesem Anlass traf ich mich mit meinem Localcoordinator und noch anderen Austauschschülern. Zusammen gingen wir ins Jazz & Baseball Musem in Kansas City.

An den Snowdays ging ich natürlich Schlittenfahren! :)

In Lawrence gibt es zwei High School, die natürlich Rivalen sind. Letzte Woche fand also ein Basketballspiel statt. Das Spiel war sehr spannend, da es in den letzten 20 Sekunden 60 – 60 stand. ABER, dann hat meine Schule zum Glück noch einen Korb gemacht, sodass wir in den letzten Sekunden gewannen. Die Freude war groß und alle stürmten das Spielfeld. :)

Tja, das war’s auch schon wieder.

Eure Lioba

 

Exchange!

27 Jan

Hallo ihr Lieben!

Einen neuen Eintrag über mich in den USA wird es nächste Woche geben.  Hier ein Text den ich im Internet gefunden habe und einfach nur passend fand.

Eure Lioba

Exchange is about learning. It’s not as simple as learning whatever it is that’s told in school, though.
It’s about learning how to listen, how to speak, how to think. Learning who you are, who your friends are, the type of people you want as friends.
Learning how to trust your innermost feelings and how to find those feelings in the first place.
It’s about learning what’s really important to you and learning what you really don’t give a damn about. Exchange is about how to tolerate, how to accept, how to like and how to love. Learning how to give as well as receive and how to trust that everything will even itself out on its own.
It’s about learning that your mom and dad do have the right answers sometimes and that your kid sister isn’t such a dumb little kid anymore. Exchange is about learning to treat people as people, not as stereotypes. Learning that sometimes a kiss isn’t just a kiss, sometimes it means more and sometimes it means less. Learning how to achieve, how to suceed, how to accomplish.
It’s about learning how to not come in first place and still be proud and about coming in last and learning how to admit that you could’ve been better.
Exchange is about learning that large parties don’t necessarily mean a good time. Learning that loneliness doesn’t go away in a crowd and that sometimes it’s okey to be by yourself on a Friday or Saturday night.
It’s about learning that lunchtime crowd doesn’t nconstitute your popularity and that popularity is all a matter of perspective. It’s about learning boredom is simply laziness of the mind and that watching three hours of TV every night is noquality relaxation time.
It’s about learning that people probably like you a whole lot more than they’ll ever tell you and that it’s your responsibility to make sure your friends know how much you appreciate them.
Exchange is about learning how to miss people enough to stick them in the past, and how to miss them so much that it keeps you from moving onto the future.
Learning how to motivate yourself and how to motivate others.
Exchange is about learning. Learning how to live!

 

Schöne Weihnachtszeit, ein gelungener Ausflug und Happy New Year!

03 Jan

Weiße Weihnachten, wie ihr sie diesmal zuhause hattet, gab es hier nicht. Macht aber nix. Heiligabend waren wir bei den Großeltern meiner Gastgeschwister eingeladen. Nach reichlich leckerem Essen gab es für jeden ein kleines Geschenk, als Vorfreude auf die Bescherung am nächsten Tag.Um Mitternacht besuchten wir dann gemeinsam die Mitternachtsmesse.

Der 25. Dezember ist dann, zumindest für die Kinder, der wichtigste Weihnachtstag, denn da gibt es die von „Santa“gebrachten Geschenke. Meine Gastgeschwister hatten es dann auch sehr eilig sehr früh aufzustehen und sich beschenken zu lassen. Hat auch mir Spaß gemacht!

Der nächste Tag war dann kein Weihnachtstag mehr, aber für mich trotzdem ein besonderer Tag. Die Familie einer Freundin hatte mich dazu eingeladen, für ein paar Tage mit nach Minnesota zu fahren. Mit insgesamt neun Personen starteten wir in einem großen Wohnmobil.

Ziel: die „Mall of America“ in Minneapolis. WOW!! Echt beeindruckend.

Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob Schwerte oder die Mall größer ist. Mittendrin gibt es einen riesigen Freizeitpark mit Achterbahn, den wir auch sofort besuchten. :)

Am nächsten Morgen gingen wir in das Aquarium der Mall. Wir gingen durch einen Tunnel und über uns schwammen die Haie und Schildkröten. Unglaublich. Den Rest des Tages verbrachten wir mit dem, was man in einer Mall hauptsächlich tut, nämlich shoppen. 500 Geschäfte. Wahnsinn!

In dem Laden „Built-A-Bear“ habe ich mir meinen eigenen unverwechselbaren Teddybären genäht.

(Er hat sogar ein Herz in seinem Körper).

Darf ich vorstellen: Dandelion (in deutsch Löwenzahn).

Er wird eins meiner liebsten Andenken sein an diesen schönen und lustigen Ausflug und an vieles andere hier.

Wirklich cool war auch die Gelegenheit, in Minneapolis Verwandte zu treffen, nämlich den Vater und die Schwester meines Onkels, die in der Nähe wohnen. Beide kenne ich in den vergangenen Jahren nur noch von Fotos und Briefen. Bei ihrem letzten Besuch bei uns war ich noch Kleinkind. Und das ist ja nun doch schon sehr lange her!

Und am nächsten Morgen ging es dann auch schon wieder zurück.

Bei unserer Reise mit dem Wohnmobil durchquerten wir mehrere Bundesstaaten und machten natürlich Halt und Fotos bei den Staatseingangsschildern.

Die Fahrt verging wie im Fluge, nicht zuletzt auch deshalb, weil wir mit der Wii spielen und Filme schauen konnten.

Die restlichen Ferientage genoss ich. Ich war Schlittschuhlaufen, hatte einen kleine “White-Elephant-Party” (wichteln mit Krimskrams. :) )und war auf einer Hochzeit.

In das neue Jahr habe ich mit Freunden gefeiert, tja und morgen beginnt die Schule auch schon wieder!

Ich hoffe, dass ihr alle gut ins neue Jahrzehnt gerutscht seid,

eure Lioba

 
 

Fotos!

20 Dec

 

Winterformal & Finals

20 Dec

Ich habe FERIEN! Und ich freue mich riesig darüber.

Aber zunächst noch mal etwas aus der Schule, dass es bei uns nicht gibt. Am 11.12. fand der „Winterformal“ statt. Das ist eine Tanzveranstaltung an meiner Schule.

Es herrschte die totale Aufregung: WAS ANZIEHEN ???!!!! Und… wer hat ein Date und mit welcher Gruppe verabredet man sich vorher zum Essen. Da gab es viel zu besprechen.

Vor dem Essen wurden dann erst einmal Fotos gemacht, die wir in einer Galerie machten. Das Restaurant befand sich nur 50m weiter. Der Weg dahin war aber die reinste Qual! Denn der erste Schnee war gefallen und es war echt eiskalt (vor allem in der nicht ganz so winterfesten Kleidung). Mit dem Essen waren wir relativ schnell fertig. Es wäre aber unmöglich gewesen, pünktlich um 20.00 Uhr zu dem Tanz zu gehen, denn das wäre echt „uncool“. Deshalb gingen wir noch zu Starbucks und erschienen erst eine Stunde später in der Schule. Und dann war ich wirklich überrascht. Der „Winterformal „ stand unter dem Motto. „ The big easy“. Also war alles im New Orleans Style dekoriert, z.B. mit kleinen Cafés aus Pappe. Bis 23 Uhr wurde dann getanzt und dann war der Spaß auch schon vorbei.

Am Montag darauf begann dann die letzte Woche des ersten Semesters.

In allen Kursen wurde der Unterrichtsstoff der letzten Wochen wiederholt, da am Donnerstag und Freitag die Finals geschrieben wurden. Finals sind Tests über den gesamten Lehrstoff des Schulhalbjahres.

Die Finals habe ich aber gut überstanden und jetzt beginnen die Ferien und ich freue mich auf Weihnachten. Der Baum steht schon und die Socken hängen auch schon am Kamin. Es kann also losgehen! :)

Heute habe ich Oma’s Weihnachtsplätzchen gebacken – lecker!

Ganz liebe Grüße und euch noch schöne Schultage,

eure Lioba

 

Thanksgiving!

08 Dec

Hallihallo, ja es gibt mich noch. :)

Mein letzter Eintrag liegt schon etwas zurück. Aber jetzt mal wieder etwas hier aus der Mitte Amerikas:

„Thanksgiving“!

Und drei Tage schulfrei…um Verdauen!

Der berühmt berüchtigte Feiertag der Amerikaner fiel diesmal auf den 25. November. Die Vorbereitung für das Fest war Kochen und Backen ohne Ende.

Es gab, ganz traditionell, den Truthahn.Dazu Cranberries, Süßkartoffeln mit Marshmallows, Pecan Pie, Apple Pie, Pumkin Pie und noch mehr Pie und noch gaaaanz viele andere leckere Dinge. Mhmmmmm….

Vormittags hatte ich in einer Radiosendung gehört, dass der Durchschnittsamerikaner an diesem Feiertag ca. 4000 Kalorien zu sich nimmt. Am Nachmittag wußte ich, daß es stimmt! :D

Mein Vorschlag wäre da, Thanksgiving auf zwei Tage zu verteilen, aber ich konnte meine Gastfamilie nicht davon überzeugen. ;)

Wer kennt „Bubble Tea“ ? Ich hab das vorher noch nie gehört. Also, es handelt sich dabei um einen asiatischen Tee mit kleinen geleeartigen Kügelchen. Mich erinnern die ja an Augen, aber das ist meine persönliche Meinung. :D Schmeckt aber trotzdem ganz ….interessant und gut.

Der Tag nach Thanksgiving ist nicht weniger berüchtigt: es ist der „ Black Friday „. Dann gibt es den größten „Sale“ im ganzen Jahr und die Leute warten schon in der Nacht vor den Türen der Einkaufsmärkte, um die besten Angebote zu ergattern.

Ich habe gehört, es sei nicht ganz ungwöhnlich, dass es auch Verletzte gibt. Ja ,man spricht sogar von Toten. Nee, diese Erfahrung brauche ich dann doch nicht. Und deshalb war ich erst am Samstag in einer schönen Mall in Kansas City. :)

Die Woche darauf verging ziemlich schnell, weil sie durch einen Ausflug „Haskell University“unterbrochen wurde. Das ist einen Uni für Native Americans und es war total interessant zu hören, wie diese Jugendlichen in Reservaten aufgewachsen sind.

Wie schon im letzten Eintrag berichtet, habe ich eine 8-jährige Brieffreundin aus Topeka, der Hauptstadt von Kansas. Am Samstag war das erste Treffen mit meiner Brieffreundin und es war wirklich schön mit welcher Begeisterung sie mir ihre Schule gezeigt hat. :)

Am Vormittag fand noch die traditionelle Weihnachtsparade statt. :)

Am Sonntag war ich dann noch auf einer Suprise-Party eingeladen.  Nach der Party, als Emma, Catherine, Katie, Maddie und ich auf dem Weg nach Hause waren, fuhren wir an einem wunderschön beleuteten Haus vorbei. Das war aber noch nicht alles. Haltet euch fest! Vor dem Haus stand ein Schild, auf dem ein Radiosender angegeben war. Wir machten das Radio an, und es war einfach unglaublich, die Lichter es Hauses passten rhythmisch zu der Musik!Hier ein kleines Video! Merry Christmas!

Eure Lioba